So funktioniert es
URL-Encoder/Decoder — URI-Komponenten und vollständige URLs codieren und decodieren. Alle Verarbeitung erfolgt in deinem Browser — kein Upload, keine Anmeldung, keine E-Mail. Für immer kostenlos.
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Über URL-Encoder/Decoder
URLs dürfen nur eine kleine Teilmenge der ASCII-Zeichen sicher transportieren. Sobald du ein Leerzeichen, einen Schrägstrich, ein Emoji, ein deutsches "ß" oder einen Query-Wert mit "&" in einen Link packen willst, musst du percent-encoden. Dieser URL Encoder/Decoder verwendet exakt dieselben Algorithmen, die der Browser intern nutzt — encodeURI für ganze URLs und encodeURIComponent für einzelne Query-String-Werte — sodass die Ausgabe byteweise identisch mit dem ist, was dein Code produziert.
Nutze ihn, wenn du einen OAuth-Redirect baust, eine doppelt kodierte Webhook-URL debuggst, einen Tracking-Link mit UTM-Parametern und Leerzeichen erstellst oder einen nicht-ASCII-Pfad in Slack einfügst und nur eine Wand aus "%C3%BC" zurückbekommst. Der Moduswechsel zeigt, wie reservierte Zeichen wie "/", "?" und "&" zwischen Full-URL- und Component-Kontext unterschiedlich behandelt werden — und genau dort verstecken sich die meisten Encoding-Bugs.
Alles passiert in deinem Browser. Nichts an der URL — weder Tokens noch Session-IDs oder PII im Query-String — wird an einen Server gesendet, geloggt oder gecached. Das ist wichtig, wenn du einen Produktions-Link mit einem signierten Einmal-Parameter debuggst, den du nicht leaken willst.
So verwenden Sie URL-Encoder/Decoder
- Füge deine URL oder den Roh-Text in das Eingabefeld ein.
- Wähle einen Modus: encodeURIComponent für Query-Parameter-Werte oder encodeURI (vollständige URL) für komplette Links.
- Klicke auf Encode, um Roh-Zeichen in Percent-Escapes zu wandeln, oder auf Decode, um einen kodierten String umzukehren.
- Kopiere das Ergebnis mit einem Klick und füge es in deinen Code, Browser oder Postman-Request ein.
- Wenn beim Decoden "Invalid encoded sequence" erscheint, prüfe das Input auf einzelne "%"-Zeichen ohne zwei folgende Hex-Ziffern.
Häufige Anwendungsfälle
- OAuth-/SAML-Redirect-URLs bauen, bei denen state und code unverändert ankommen müssen.
- Nicht-ASCII-Dateinamen kodieren, bevor sie in Content-Disposition-Header oder S3-Keys landen.
- Doppelt kodierte URLs ("%2520" statt "%20") aus einem fehlkonfigurierten Proxy bereinigen.
- Sichere Query-String-Werte für Tracking-Links mit Leerzeichen, Ampersands oder Anführungszeichen erzeugen.
- Webhook-Payloads debuggen, bei denen ein Service einen Wert URL-kodiert und der nächste ihn doppelt dekodiert hat.
Tipps und häufige Fehler
- Verwende encodeURIComponent für jeden einzelnen Wert nach "=" im Query-String. encodeURI ist nur für die ganze URL gedacht — es lässt "&", "=", "?" und "/" absichtlich unangetastet.
- Leerzeichen im Query-String sollten zu "%20" werden, nicht zu "+". Die "+"-Form gilt nur für application/x-www-form-urlencoded-Bodies, nicht für URL-Pfade.
- Wenn ein String nach Encode → Decode mit zusätzlichen Escapes zurückkommt, war dein Input bereits einmal kodiert — erst dekodieren, dann neu kodieren.
- Hash-Fragmente ("#abschnitt") bleiben bei encodeURI erhalten, werden aber von encodeURIComponent als Literal-Text behandelt — wähle den passenden Modus.
Häufig gestellte Fragen
Unterschied zwischen encodeURI und encodeURIComponent?
encodeURI behält strukturelle URL-Zeichen wie /, ?, & — für vollständige URLs. encodeURIComponent kodiert auch diese — für Query-Parameter-Werte etc.
Warum 'Ungültige kodierte Sequenz' beim Dekodieren?
Die Eingabe enthält eine fehlerhafte %-Escape (z.B. '%G1'). Stelle sicher, dass jedem % zwei gültige Hex-Ziffern folgen, oder verwende erst 'Encode' auf reinem Text.
Werden meine Daten irgendwohin gesendet?
Nein. Encoding/Decoding läuft lokal im Browser — nichts wird hochgeladen oder protokolliert.
Verarbeitet das Tool Nicht-ASCII-Zeichen wie deutsche Umlaute oder Emojis?
Ja. Der Input wird vor dem Percent-Encoding als UTF-8 interpretiert, sodass "ü" zu "%C3%BC" wird und ein einzelnes Emoji zu einer Vier-Byte-Sequenz — exakt nach RFC 3986 und genauso wie fetch() im Browser.
Kann ich eine ganze URL inklusive Query-String auf einen Schlag kodieren?
Mit dem Modus "encodeURI (vollständige URL)" bleiben strukturelle Zeichen wie /, ?, #, &, = intakt, alles andere wird escaped. Wenn du einen einzelnen Parameter-Wert (z. B. eine in einer URL verschachtelte Redirect-URL) kodieren musst, wechsle für dieses Stück auf encodeURIComponent.
Warum wird "+" mal zu "%2B" und bleibt mal als "+" erhalten?
In einem URL-Pfad oder Query-Wert via encodeURIComponent ist "+" reserviert und wird zu "%2B". Im encodeURI-Modus gilt es als sicher und bleibt unverändert. Der häufigste Bug entsteht beim Mischen — eine E-Mail wie "name+tag@example.com" wird dann als Leerzeichen interpretiert.
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